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Java (indonesisch Jawa) ist eine der vier Großen Sunda-
Auf Java liegt auch die indonesische Hauptstadt Jakarta.
Java liegt im Tropengürtel zwischen etwa 6° Süd/105° Ost und etwa 9° Süd/115° Ost südlich Borneo und östlich von Sumatra im Indischen Ozean. Die Insel hat eine Fläche von 126.650 Quadratkilometer – mit kleineren vorgelagerten Inseln wie Madura sind es 132.107 Quadratkilometer.
Es gibt noch weitere Inseln um Java. Bawean, die Karimunjawa-
Java hat etwa 130 Millionen Einwohner (Stand 2006), mehr als jede andere Insel der Erde. Mit über 1000 Einwohnern je Quadratkilometer ist die Bevölkerungsdichte eine der höchsten der Welt. Auf Java befindet sich die Hauptstadt der Inselrepublik Indonesien, Jakarta, mit über acht Millionen Einwohnern. Jakarta dehnt sich in der Fläche immer weiter aus und wächst mit den Nachbarstädten Bogor, Tangerang und Bekasi zusammen, wofür inzwischen der Kunstbegriff „Jabotabek“, zusammengesetzt aus den Anfangssilben der Namen der vier Städte, gebräuchlich wurde.
Das Wetter ist von dem Monsun geprägt der aus unterschiedlichen Richtungen kommt. Die Insel ist außerordentlich fruchtbar. Im Westen finden sich noch kleinere Dschungelflächen, während es nach Osten zu allmählich trockener wird. Freie Flächen sind weitgehend kultiviert, wobei von Kaffee über Tabak und Mais zahlreiche Ackerbauprodukte gewonnen werden. Beherrschend aber ist der Reisanbau mit großen Feldern und Reisterrassen.
Es gibt mehrere Flusssysteme, die bei den teilweise über 3000 Meter hohen Vulkanen entspringen. Der Solo ist mehr etwa 600 Kilometern der längste Fluss. Weitere größere Flüsse sind der Serayu und der Progo.
Neben den zu beobachtenden unterschiedlichsten Erscheinungsformen der Natur (Dschungel, Savannen, Mangrovensümpfen, einer Reihe teils noch aktiver Vulkane und Kraterseen), zeugen zahlreiche Tempelanlagen auf Java von einer wechselvollen Kulturgeschichte vor der Kolonialzeit. Die bedeutendsten sind der buddhistische Tempel von Borobudur sowie der hinduistische Tempel von Prambanan.